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Inhalte mit der höchsten Reputation seit 28.08.2008 in Beiträge anzeigen

  1. Hallo Magic , ich glaube, da wird einiges verwechselt. Ich wohne seit 20 Jahre in Spanien, bin Altersrentner und muss von meiner gesetzl. Rente in Deutschland etwa 9% Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen; von meine private Vorsorge muss ich keine KK-Beiträge zahlen und auch keine Steuern. Da ich aus der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung nur eine Minirente von etwa 450,00 Euro erhalte, zahle ich also in Deutschland etwa 40,00 Euro KK-Beitrage an die KVdR der AOK im Monat. Dafür bin ich in Spanien so versichert, wie ein gesetzlich versicherter spanischer Rentner, habe aber auch eine AOK-Karte, mit der ich mich jederzeit in Deutschland so mediz. behandeln lassen kann, wie ein deutscher Rentner, der auch noch in Deutschland einen Wohnsitz hat. Z. B. wenn meine Zähne saniert werden müssten. Ich bin nach einer schweren Sepsis Pflegestufe 2 und erhalte von der deutschen Pflegeversicherung für die Pflege und die Verhinderungspflege über 6.000,00 Euro im Jahr, die ich an eine Person zahlen kann, die mich pflegt; in diesem Fall meine Ehefrau. Rollatoren und andere Hilfsmittel zahlt die spanische KK. Wegen meiner Erkrankung an Leukämie (CML) muss ich seit 13 Jahren ein spezielles Medikament nehmen (Sprychel) ; die monatlichen Medikamentenkosten belaufen sich auf etwa 5.000,00 Euro im Monat; auch das zahlt die spanische KK, ohne das ich einen Cent Zuzahlung zahlen muss. Wegen dieses hochmodernen Medikamentes bleibt mir eine Knochenmarktransplantation erspart. Jeden Morgen eine Pille und fasst ohne Nebenwirkungen. Alle 14 Tage wird bei meinem Blut in dem Centro der Salud der Gerinnungswert kotrolliert, denn da ich wenig Bewegung habe, hat mir der Arzt Blutverdünner verordnet. 2 x im Jahr muss ich zum Bluttest (wegen der Leukämie) ambulant in die Universitätsklinik nach Málaga. Als ich nur mal erwähnt habe, dass ich ab und zu Herzrhythmusstörungen habe, kam gleich das volle Programm bis hin zu einem Langzeit- EKG. Wer noch weitere Informationen habe möchte, immer gerne. Bei meiner Ehefrau sieht da etwas anders aus, denn sie bekommt neben der deutschen Rente auch eine spanische Rente. Meine Ehefrau hatte 11,5 Jahre in der spanischen Landwirtschaft das Gewerbe angemeldet und war für etwa 180,00 Euro im Monat Kranken- und Rentenversichert; ich war bis zu meiner Altersrente kostenlos bei ihr mitversichert. Meine Ehefrau erhält dafür 14 x im Jahr eine spanische Rente von etwa 640,00 Euro im Monat ohne das ihre deutsche Rente verrechnet wird. Für die KK müssen Rentner in Spanien keine Beiträge zahlen und da meine Ehefrau auch Anspruch auf eine spanische Rente hat, muss sie auch keine deutschen KK-Beiträge zahlen. Über de Daumen gerechnet würde ich sagen, dass meine Ehefrau für die fasst 12 Jahre Beiträge in die spanische Rentenkasse, genau so viel an Nettorente erhält, wie eine Verkäuferin bei LIDL, die aber dafür (einschl. AG-Anteil) 45 Jahre lang etwa den 3 bis vierfache Beitrag in die deutsche Rentenkasse zahlen muss; Gerne rechne ich das vor. Gestern hat meine Frau über eine App der spanischen KK noch einige Termine für die nächste ärztliche Untersuchung geändert und einen Termin für morgen hinzugefügt. Meine Frau vermietet auch noch 2 Ferienwohnungen, und wenn wir dann mal abends zusammen mit den Gästen auf der Terrasse sitzen und bei einem Fläschchen Wein über diese Dinge reden, meinen die Gäste, wir erzählen aus einer anderen Welt. Die Gäste kennen nur aus dem deutschen Regierungsfernsehen die arme Rentner in Spanien. Nur so als Abschluss. Für unsere Tochter (40), die in Deutschland in einer eigenen Wohnung lebt und eine durch die Grundsicherung aufgestockte EU-Rente erhält, bekomme wir das deutsche Kindergeld. Wir können dann unserer Tochter, ohne dass ihr dadurch die Grundsicherung gekürzt werden kann, den doppelten Kindergeldbetrag in der Form von nicht geldwerten Zuwendungen zukommen lassen. Etwa ein KFZ stellen, oder irgendwelche schönen Dinge kaufen, Reise bezahlen, die Ausbildung ihres Begleithundes bezahlen usw. Wer auch hier näheres wissen möchte, immer gerne Viele Grüße aus Andalusien Helmut
    4 Punkte
  2. Rita

    Falsche Freunde / falsos amigos

    Falsche Freunde / falsos amigos Keine Angst, ich will keinen Beitrag über Freundschaft schreiben, obwohl dies zugegebenermaßen ja auch interessant wäre. In der Sprache bezeichnet man ein „Wortpaar“, bestehend aus einem Wort der Muttersprache und einem Wort der Fremdsprache, das sich in der Aussprache oder in der Schrift ähnelt, aber eine andere Bedeutung hat, als falschen Freund. Phuuuu, das wäre die Definition. Solche falschen Freunde existieren sogar innerhalb der gleichen Sprache. Ich denke da an unsere Muttersprache Deutsch – Schweizer Hochdeutsch. Wenn wir Schweizer z.B. von „zügeln“ sprechen, dann meinen wir unter anderem auch „umziehen“ (Wohnortswechsel) und nicht nur „zügeln“ im Sinne von bremsen, zurückhalten. In diesem Beitrag will ich aber nicht über falsche Freunde innerhalb der deutschen Sprache schreiben, sondern eine kleine Liste mit Wortpaaren (Spanisch/Deutsch) zusammenstellen, die uns beim Spanischlernen Schwierigkeiten bereiten könnten. Spanisch Übersetzung ähnelt dem deutschen Wort in Spanisch abogado Rechtsanwalt Avocado aguacate afecto Zuneigung, Gemütsbewegung Affekt arrebato (pasional) alto hoch, groß, laut, halt alt viejo, antiguo, anciano arena Sand Arena plaza de toros arma Waffe Arm brazo batería Kochtopfset, Schlagzeug, Batterie (Auto) Batterie pila blanco weiß blank reluciente, brillante, puro, limpio bote Dose, Sprung, Jackpot Bote mensajero bravo wild, tapfer brav bueno, formal caldo Brühe kalt frío carta Brief Karte Postkarte mapa, postal cola Warteschlange, Schwanz, Klebstoff Cola Coca-cola cómico lustig, witzig komisch estraño, curioso compás Zirkel Kompass brújula compromiso Verbindlichkeit Verpflichtung Kompromiss acuerdo delicado zart, empfindlich, lecker delikat delicioso demostración Vorführung Demonstration manifestación dirección Adresse, Richtung Direktion oficina principal este (el) Osten Este estonio ente Wesen, Entität Ente pato firma Unterschrift Firma empresa flor Blume, Blüte Flor velo,crespón freir braten, frittieren frieren tener frío gimnasio Fitnessstudio Gymnasium instituto, liceo grifo Wasserhahn, Greif Griff asa, presa, ect ignorar nicht wissen ignorieren no hacer caso irritar aufregen irritieren desconcertar molestar, mantel Tischdecke Mantel abrigo noble edel, adlig nobel generoso notar aufzeichnen, merken Notar notario prima Cousine prima estupendo, genial regalo Geschenk Regal estante refrán Sprichwort Refrain estribillo romano Römer Roman novela saco Sack Sakko chaqueta, americana término Ende, Schlusspunkt, Wort, usw. Termin cita vaso Glas, Becher Vase florero váter Toilette, Klosett Vater padre
    4 Punkte
  3. Mag alles sein, aber ich gebe grundsaetzlich nichts auf Hoerensagen und kann nicht von mir geben, dass das spanische System grottenschlecht ist, wenn ich keine eigenen Erfahrungen damit gesammelt habe und zwar mit, z.B. allen Eltern der Schueler einer Schule und nicht nur mit blonden, blauaeugigen Auswandererkindern oder deren Eltern, die warscheinlich noch nicht mal genug Spanisch koennen um den Kindern zur Seite zu stehen, sollten Probleme auftreten. Sie wollten irgendwann mal gerne ins Ausland und die Kinder baden es aus. Das will natuerlich kein Mensch einsehen, da ist natuerlich dann draufhauen aufs System die einfachste Loesung, faengt mit der Schule an, geht ueber die Krankenversorgung und dann warscheinlich auch noch die ungehoerige Frechheit der Spanier, keine Sozialleistungen zu zahlen, wenn man auf dem Bauch gefallen ist mit der Idee, am Strand Wuerstchen im Imbiss verkaufen zu wollen und gerne vom Staat abzocken wuerde..Tja, shit happens. Da Du im ersten Kommentar Paradiesschwaermer erwaehnst, die in den Sueden wollen, weil's da ja so toll ist, die Sonne so schoen scheint und jeder hier nur auf die und deren Geschaeftsideen wartet, kann ich mir schon gut vorstellen, warum solche Kommentare kommen, und so unterstell ich jedenfalls einfach mal was ich weiter oben sagte. Mein Sohn, mittlerweile 25 und schon seit einigen Jahren raus aus der Schule, ist ein blonder blauaeugiger Halbspanier mit einem 2. Nachnamen, der fuer Katalanen komisch ist und auch noch auf "ch" endet, was hier fuer mehr als einen Nationalisten bedeutet einkatalanisieren und aus dem ch ein x machen, kannst Du Dir ja selber vorstellen wohl, was dabei rauskam teilweise. Mein Sohn hat mit P3 angefangen, die gesamte Schulzeit in oeffentlichen Schulen zugebracht, einen feinen Abschluss hingelegt, spricht 4 Sprachen - weil wir als Eltern uns dahintergehaengt haben, weil wir als Eltern die Schule gewaehlt haben, weil wir als Eltern im APA waren und ein Mitspracherecht hatten und weil wir Eltern wussten, was in der Schule abging. Wenn ich jedes Mal, wenn mein Sohn wieder irgendwas angestellt hatte einen Cent darauf gegeben haette, dass "der Lehrer/die Klassekameraden mich nicht mag/moegen" haette ich am Hungertuch genagt, da steckte immer was anderes dahinter. Spanische Schulen bieten "actividades extraescolares" an, egal ob Sport, Sprachen, Schach, Haekeln oder was auch immer. Es gibt Hilfsstunden fuer Hausarbeiten, so dass Hausaufgaben in der Schule und unter Aufsicht gemacht werden koennen. Klar kann man meckern ueber das System, irgendwas gibt's immer, geht mir auch nicht anders nach 27 Jahren hier, hab schon viel gesehen, wo ich mir die Haende an den Kopf schlage aber zwischen Meckern und Kritisieren ist ein feiner Unterschied. Wenn die Schule, den der die Kinder sind, von denen Du erzaehlst, so sauschlecht ist, sollten die Eltern da mal einen Tag verbringen und nicht nur das glauben, was die Kinder vorjammern, denn Kinder haben mehr Fantasie als die Gebrueder Grimm und H.C. Andersen zusammen. Mit den Lehrer reden hilft uebrigens aus, wenn man die Sprache spricht, klar. Aber einfach das gesamte System als grottenschlecht abzutun und dann auch nur vom Hoerensagen ist keine gute Idee.
    4 Punkte
  4. Gast

    Spesen und was ist gewesen ?

    Aber auch Dein Statement ist nur die halbe Wahrheit. Denn wenn der Endverbraucher nur noch billig möchte, dann bekommt er in der Regel nicht nur billig sondern ist mit verantwortlich für die weltweit Menschenunwürdigen Produktionsstätten. In meinen Augen kann jeder einzelne dazu beitragen, dass wieder ein normaleres Verhältnis in Bezug auf Ware und Mensch und Tier in den Vordergrund tritt. Aber sicherlich ist es einfacher zu sagen, ich kann mir dies und jenes nicht leisten statt zu sagen, dies und jenes unterstütze ich nicht, also verzichte ich darauf.
    4 Punkte
  5. Joaquin

    Chistes

    Eficacia anticonceptiva
    4 Punkte
  6. Danke, für das Kompliment. :-) Die Idee, eine Weltreise zu machen, hat wohl jeder mal gehabt, aber den meisten kommt dann doch aber was dazwischen. Ich habe es im Alter von 29 bis 32 Jahren gemacht. Vier Jahre eisern gespart und dann drei im Wohnmobil, damals sagte man noch Campingbus, gereist, das ist sehr preisgünstig. Das erste halbe Jahr bereiste ich die USA, mein Hauptinteresse aber galt Lateinamerika, das seit Kindesbeinen mein Lieblingsgebiet ist. Deshalb habe ich vorher Spanisch gelernt und die Hälfte der Zeit, also 1 ½ Jahre dort verbracht, dabei Deutschen aus dem Weg gegangen, um voll in Kultur und Sprache einzutauchen. Eigentlich wollte ich von Chile aus nach Asien übersetzen, aber das war mit dem Auto zu teuer, so fuhr ich von Rio nach Genua und von dort, Deutschland links liegend lassen, gen Osten. Und so traf ich in Afghanistan zwei Japanerinnen, die nach ebenfalls drei Jahren Weltreise auf dem Heimweg waren. Wenn Moslems allein reisenden Frauen gegenüber nicht so aggressiv wären, wäre das wohl nichts mit uns geworden. Aber die beiden waren es leid, im Iran angefangen ständig begrabscht zu werden. Wenn ich bei ihnen war, passierte das nicht. In Delhi lernten wir einen Holländer keinen, reisten zu viert weiter, haben uns dann aber in Nepal zu zwei Paaren getrennt, weil das Auto für vier doch recht eng war. Eigentlich hatte ich nie vor, eine Frau aus einem ganz anderen Kulturkreis zu heiraten, man liest immer wieder, dass das oft schief geht. Aber nachdem wir acht Monate lang auf 5 m² Wohnfläche durch Indien gereist waren, 24 Stunden am Tag zusammen, ohne uns ein einziges Mal ernsthaft zu streiten, dachte ich, das könnte auch länger gut gehen. Und das tut es nun schon mehr als 30 Jahre lang. Seitdem war ich zwar vielmals im Ausland, am meisten wieder in Lateinamerika, aber immer nur im Rahmen normaler Urlaubsreisen, also maximal sechs Wochen. Immer noch Globetrotter? Ja, als ich pensioniert wurde, wollte ich eigentlich meine damals “unterbrochene“ Weltreise fortsetzen. Aber, bitter, meine Frau wollte nicht mit, obwohl wir uns auf diese Weise kennen gelernt haben. So bin ich nun in Teneriffa, vier Monate nach unserer Ankunft sind wir immer noch am Einrichten. Aber wenn wir damit fertig sind, geht das Reisen wieder los, aber wieder immer nur für kurze Zeit. Sollte meine Frau eines Tages vor mir sterben und ich noch fit genug sein, fahre ich doch noch los und verbringe den Rest meines Lebens als Zigeuner. Falls jemand mit will, nehme ich schon Anmeldungen entgegen. :-) Aber statistisch ist das unwahrscheinlich, denn erstens leben Frauen länger als Männer, zweitens ist meine Frau fünf Jahre jünger als ich, drittens leben Japaner länger als Deutsche und viertens war ich bis vor einigen Jahren Kettenraucher. Na ja, mal abwarten. Grüße Chicharrero
    4 Punkte
  7. Hallo Magic, da liegst Du leider falsch. Hier ein Auszug: https://www.recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/steuern/238-steuernspanien.html Der Wohnsitz ist grundsätzlich mit dem Begriff "Residencia" gleichzustellen. Haben Sie Ihren Wohnsitz in Spanien, gelten Sie verwaltungstechnisch und steuerrechtlich grundsätzlich als ansässig bzw. als "Residente". Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Ihr Zweitwohnsitz nicht ungewollt zum steuerrechtlichen Hauptwohnsitz wird, denn für unbewusst Voll-Steuerpflichtige, wird der Zweitwohnsitz schnell zur Steuerfalle. Im Gegensatz zum verwaltungstechnischen Wohnsitz, hat der steuerrechtliche Wohnsitz (residencia fiscal) wesentlich weitreichendere Konsequenzen, denn sobald Sie steuerrechtlich als "Residente" gelten, haben Sie sowohl Ihr Welteinkommen in Spanien zu versteuern als auch die entsprechenden steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen (z. B. Steuererklärungen, Modelo 720). In dieser Hinsicht sind Sie als natürliche Person, nach Artikel 9 des spanischen Einkommenssteuergesetzes und entsprechend des deutsch-spanischen Doppelbesteuerungs- abkommens, nicht nur wohnhaft in Spanien wenn Sie sich 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten sondern ebenfalls wenn Sie in Spanien über eine ständige Wohnstätte verfügen (Eigentum oder Miete) oder wenn Sie den Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen in Spanien haben. A) 183 Tage im Jahr Aufenthalt in Spanien: Auch wenn der ständige Aufenthalt in Spanien auf den ersten Blick die einfachste Möglichkeit ist Ihren Wohnsitz festzustellen, ist es durch den Wegfall von Grenzkontrollen für das spanische Finanzamt nahezu unmöglich diese Bedingung nachzuweisen. Die ständige Wohnstätte in Spanien: Haben Sie in Spanien eine ständige Wohnstätte (Erst- oder Zweitwohnsitz) besteht für das spanische Finanzamt bereits eine Vermutung, dass Sie Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in Spanien haben. Auch wenn Sie sich weniger als 183 Tage in Ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, können Strom- und Wasserrechnungen, Telefonrechnungen usw. bereits ausreichen um zu vermuten, dass Ihr steuerrechtlicher Wohnsitz in Spanien liegt. Hierbei haben Sie als Steuerzahler zu beweisen, dass es sich effektiv um Ihren Zweitwohnsitz handelt, dass Ihr Erstwohnsitz in Deutschland liegt und dass Sie Ihre Einkünfte in Deutschland versteuern. C) Der Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen: Diese letzte Bedingung lässt sich im Allgemeinen lediglich durch Vermutungen bestärken. So wird hierbei z. B. vermutet, dass der Steuerzahler seinen Wohnsitz in Spanien hat, wenn in Anwendung der genannten Kriterien sein nicht getrenntlebender Ehepartner und seine minderjährigen Kinder ihren Wohnsitz in Spanien haben. Im Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wird der Konfliktfall durch den Artikel 4 Absatz 2 gelöst. Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes: a) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen); kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat; c) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist. d) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder von keinem der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen. Es ist hierbei zu beachten, dass in der Praxis lediglich Abschnitt a) Anwendung findet, da nur in Ausnahmefällen der Lebensmittelpunkt nicht eindeutig bestimmt werden kann. Verfügen Sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, ist die Bestimmung Ihres Lebensmittelpunktes somit ausschlaggebend zur Begründung Ihres Steuerwohnsitzes.
    3 Punkte
  8. 2 so verschiedene Nationen zu vergleichen kann doch garnicht gutgehen, oder? Típicos tópicos...vamos p'allá.   Hier in Spanien stellt man sich entweder in die Schlange, egal ob beim Kinoeingang oder an der Bushaltestelle, oder zieht 'ne Nummer, wie beim Schlachter, Baecker oder im Rathaus. Sehr angenehm und meistens wird so das Draengeln und Vordraengeln vermeidet. Ausnahmen gibt's natuerlich immer, fuer mich sind das die typischen "Omis", die Samstagsmorgens, wenn die unter der Woche arbeitende Bevoelkerung einkauft, versuchen sich an der Kasse vorzudraengeln, weil sie doch nur 200gm gekochten Schinken haben und "¿oi, que no te importa, nena?"  Nervt. Aber wer mich mit meinem fast 52 Jahren noch nena nennt, darf sich auch vorzudraengeln.   Spanier sind hilfsbereiter. Auf alle Faelle, das sind sie, sind wohl auch in der Mehrheit. Spanier wuerden Dich nie, wenn Du zum Freundeskreis gehoerst, an besonderen Tagen wie Weihnachten oder auch Sylvester allein zuhause rumhaengen lassen, sie laden Dich einfach ein. Aufgeschlossener sind sie, dabei sagt man den grade den Katalanen nach, dass sie kuehler und verschlossener als der Rest sein sollen. Den Ruf haben wir Norddeutsche auch, vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut?  Der Grossteil der Spanier war, als damals die Puenktlichkeit verteilt wurde, krank oder im Urlaub.   Der Grossteil der Spanier schreit "hier!" wenn es um Brueckentage geht, will das endlich die Krise vorbeigeht und kapiert nicht, dass das so nicht funktionieren wird. Leider kapiert der Grossteil aber auch nicht, dass man mit "frueher anfangen, weniger Mittagspause und frueher gehen" auch viel erreicht. Nicht wer am laengsten am Schreibtisch hockt, ist auch der produktivste. Da liegt noch viel Arbeit vor diesem Land.  Spanier lieben Hunde aber moegen es nicht so gerne, deren Hinterlassenschaften wegzuraeumen und wenn es dunkel ist und einen keiner sieht, dann noch weniger.  Die Spanier machen TV Programme, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, kann nicht mit D vergleichen, dazu bin ich zu lange weg aus Deutschland und ich gucke TV nur uebers Internet, wenn ueberhaupt und dann meist den NDR und Goodbye Deutschland auf VOX. ^^   Spanische Kinder fangen die Schule mit einer Vorbereitung (durch oft schon 3 Jahre Vorschule) an, von der man in D nur traeumen kann. Ich persoenliche finde spanische Kinder viel aufgeweckter und da habe ich auch "Vergleichsmaterial" aus beiden Laendern, von 1988 bis heute.   Spanischer bauen Wohnungen, welche ein einziger Albtraum sind und man braucht ein richtig dickes Fell, um entweder ueber all die Fehler hinwegzusehen oder einfach Geld auszugeben, und es sich selbst und auf eigene Kosten schoen zu machen, wenn am mietet jedenfalls.   Spanier sind besch**** Autofahrer aber Blinker sind ja eh total ueberbewertet, Kreiselverkehre muss man auch nicht so genau nehmen und wer am Zebrastreifen fuer einen Fussgaenger anhaelt, ist ein Weichei.  Spanier gruessen alle, immer und ueberall und auch immer wieder, egal, wenn man sich 3mal am Tag bereits gesehen hat. Man sagt Hallo zum Busfahrer, zur Kassiererin und auf der Strasse, allerdings wird auf ein "¿qué tal?" oder ¿qué hay?! Nicht wirklich 'ne Antwort erwartet.   Wenn man sich verabschiedet, z.B. Von einer Gruppe Freunden, muss man mit mindestens 15 Minuten rechnen, bevor man dann tatsaechlich weggeht.   Telefonieren ist (zumindest am Anfang) gewoehnungsbeduerftig und wenn man als Deutscher erwartet, dass das Telefon mit "Pérez" oder wie auch immer beantwortet wird, dann knallt einem ein "Si", "Hola", "Diga" entgegen.   Jeder Spanier hat einen Kartoffelporsche. Meine Mutter meinte mal zu mir" so ein Ding ziehen in Deutschland nur Omas hinter sich her..." Meine Mutter weiss garnicht, wie praktisch diese Dinger sind, mir schneiden jedenfalls die (immer weniger vorhandenen) Plastiktueten nicht die Finger ein und meine Schultern werden durch Einkaufsbeutel auch nicht strapaziert.  Spanier brezeln sich gerne auf, Maennlein und Weiblein, speziell fuer den Sonntagsspaziergang und auch gerne mit Kind und Hund, nur um auf den Spielplatz zu gehen.  Spanier pfeffern ihr Fleisch nicht und gucken komisch, wenn Du nach 'ner Pfeffermuehle fragst. Apropos Fleisch, wer ein gut abgehangenes Steak mag, ist im falschen Land. Gut abgehangen=alt, kann doch garnicht mehr gut sein, je frischer desto besser...Neeee, gruselig, was sich hier Steak schimpft.   Richtig gutes Brot koennen sie auch nicht, dafuer Tortillas, Gazpachos, Paellas, Fideuàs, Bocadillos, Caldos, Cocidos, etc. Etc - eindeutiger Gewinner, was Kochen angeht, fuer mich jedenfalls. Einfallsreicher sind sie auch was Kochen angeht.   In Spanien gilt alles kann, nichts muss. Wenn man sich damit arrangiert, will man hier nie wieder weg. Meine Heimat und meine Familie (die, die ich mir ausgesucht habe, sprich Freunde) seit fast 29 Jahren, also mehr als die Haelfte meines Lebens. 
    3 Punkte
  9. Hola, heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das zwar schon vor zwölf Jahren erschienen ist, aber wohl noch lange zu den Grundlagenwerken über das frühe al-Andalus*) gehören wird. Eigentlich ist es nicht ganz richtig, von „muslimischer“ Eroberung zu sprechen, weil die Heerscharen, die 711 in das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel einfielen, höchstwahrscheinlich vorwiegend aus Christen bestand. Der heutige Maghreb wurde nämlich erst ziemlich spät von den Muslimen erobert: Karthago fiel im Jahr 698, also erst dreizehn Jahre vor der Invasion der Iberischen Halbinsel. Bis dahin hat man auf keinen Fall die Mehrzahl der Berber zum Islam bekehren können. Hingegen hatten diese mehrere Jahrhunderte lang unter römischer, somit auch christlicher, Herrschaft gelebt. (Einer der vier Kirchenväter der Antike, Augustinus, war ein Berber aus dem heutigen Algerien gewesen.) Diese Berber wurden in römischer Zeit wegen ihrer Herkunft aus Mauretanien mauri genannt, woraus sich viel später im Spanischen „moros“ entwickelte – ein Begriff, der nicht mehr die Berber bezeichnete, sondern generell alle Muslime. Es waren Berber, die die Hauptlast der ersten Eroberungen trugen, erst später folgten genuine Araber, die aber – nach allem, was man weiß – bei ihren Kriegszügen gegenüber den Berbern nach der Devise „Hannemann, geh du voran“ verfuhren. Diese muslimischen Araber bestimmten denn auch den Fortgang der Geschichte auf der Iberischen Halbinsel nach Vollendung der Eroberung gegen Ende jenes Jahrzehnts (allerdings blieb ein schmaler Streifen im Norden in den Händen der iberischen Christen). Über diese Zeit berichtet sehr ausführlich Pedro Chalmeta Gendrón: „Invasión e islamización – La sumisión de Hispania y la formación de al-Andalus“, Jaén 2003, und zwar über knapp 150 Seiten in Kapitel IV („Ifrīqiya wal-Magrib wal-Andalus: Conquista y ocupación“). Die Quellenlage hierfür ist etwas problematisch, was er sehr ausführlich in Kap. III diskutiert. In den auf Kap. IV folgenden Kapiteln geht es um die Konsolidierung des eroberten Landes, d.h. um die Einrichtung einer funktionierenden Verwaltung, und zwar von Kairouan im heutigen Tunesien aus. Schon damals war der Kalifatsstaat überdehnt, so dass sich al-Andalus allmählich aus der kalifalen Vorherrschaft lösen konnte – ein Prozess, der bereits unter dem ersten „spanischen“ Umayyaden, cAbd ar-Raḥmān I., einsetzte. Das Buch hat sowohl ein ausführliches Inhaltsverzeichnis als auch ein umfangreiches Register – besonders hilfreich für das Auffinden von Orten und Personen. Von den 461 Seiten bestehen 388 aus Text, und wen die Quellenlage weniger interessiert, der fängt am besten erst auf S. 69 mit Kapitel III („Hacia Al-Andalus: Precedentes y contexto“) an. Es ist das informativste Buch, das mir zu diesem Thema in die Hände gefallen ist. *) Ich weiß, dass es korrekt „das frühe Andalus“ heißen müsste, aber das klingt im Deutschen etwas seltsam.
    3 Punkte
  10. boujan

    Probleme mit Arbeitswerkzeug?

    "Arbeitswerkzeug" insbesondere eine Axt (????) sollte man auf der Arbeit benutzen und nicht zur Selbstverteidigung. Zum Transport sollte man damit auch nicht unbedingt damit am Gürtel durch die Gegend laufen. Ich würde es als sehr befremdlich und erschreckend finden, wenn ich mit meinen Kinder in der Bahn oder auch auf der Strasse neben jemanden sitzen würde, bzw. an jem vorbeilaufen würde der Eine Axt so offen mit sich rumträgt. Jetzt mal ganz im Ernst..... wer so offen mit einer Waffe (ist es in diesem Fall ja wohl) durch die Gegend läuft, will entweder provozieren oder nen Grossen raushängen lassen. Wenn Du eine Fahrkarte besitzt, ja meine Güte dann zeig sie doch einfach. Eine Sache von maximal einer Minute. Sich zu weigern, weil "sie das nicht dürfen" ist nur eine weitere Provokation. Gibt es bei Dir keine schönen Orte wo man "abhängen" kann, muss es der Bahnhof sein, wo es anscheinend nicht gern gesehn ist? Das Leben kann man sich schwer machen....muss man aber nicht. Lese das Thema schon ne Weile mit, nur so ganz versteh ich das nicht, was genau Du willst. Eine Sache stösst mir besonders auf "Wenn man von 4 ausländer in eine ecke gedrängt wird empfinde ich das als bedrohung meines lebens." und wieder sind es die Ausländer die zur Ausrede benutzt werden um sich zu bewaffnen. warum schreibst Du nicht von 4 Personen...4 Männern etc...nein Ausländer !!! Nichts anderes bist Du auch wenn Du in Spanien bist. Und wenn mir da ein "Ausländer" bewaffnet mit einer Axt begegnet, fürchte ich um meine Sicherheit und besonders die meiner Kinder. Gesetzt hin oder her. Denk mal bisschen über Dein Handeln nach !
    3 Punkte
  11. haha Deutsche Rentner in die Schweiz,das sind aber nur die,die vorher ihr Geld hier untergebracht haben.Ich lebe ja hier und ich weiß genau mit einer normalen Deutschen Rente überlebt hier keiner
    3 Punkte
  12. Ohne mehr Worte...
    3 Punkte
  13. @Rita .. geiz ist nicht geil, sondern in aller Regel teurer! Dies verstehen aber die Wenigsten und schon gleich gar nicht die Menschen, welche nach diesem Motto einkaufen. Bereits in Deutschland fragte ich mich oft, was es für einen Sinn macht X Kilometer zu fahren, nur weil an ner 5km oder gar 10km entfernten Tanke der Sprit mal um 3ct günstiger ist. Vom Handel fange ich lieber erst gar nicht an, sonst wird das hier ne längere Geschichte und wir kommen zu sehr vom Thema ab. Das mit dem niedrigen Stundenlohn ist leider die Kehrseite der Medaille - jeder versucht die Kosten zu reduzieren und/oder durch derartige Einsparungen den Gewinn zu maximieren. Im Endeffekt frage ich mich, was es einem Arbeitgeber bringt, wenn er 2 Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen, dafür aber mit schlechter Motivation beschäftigt, welche ihm u.U. sogar noch durch die Unzufriedenheit Kunden bzw. Umsatz kosten, wenn er für mehr Geld einen Mitarbeiter haben kann, der (A) fachlich auf der Höhe und (B) nicht zu guter letzt auch motivierter/effektiver arbeitet.
    3 Punkte
  14. Joaquin

    Peñíscola bei Gewitter

    Eigentlich ist ja Sonne optimal für schöne Fotos, weil man da ein hervorragendes Licht und Ausleuchten der Objekte bekommt. Selbst mit einfachen Handykameras bekommt man so beste Bilder hin. Aber auch ein Gewitter, bzw. ein halb-bewölkter Himmel kann seinen Reiz haben und einem so manch schönes Naturschauspiel und Lichtspiel bescheren, wie die folgenden Bilder zeigen. Gewitterwolken hinter der Halbinsel und Burg von Peñíscola und eine Möve kreuzt das Bild. Herrliches Licht- und Wolkenschauspiel über Peñíscola. Blick über die Burg von Peñíscola durch einen Wolken verhangenen Himmel. Zwei Regenbogen sind in den Gewitterwolken hinter Peñíscola zu sehen. Ein kleiner Regenbogen scheint unter den Wolken bei Peñíscola hervor. Ein Regenbogen direkt neben bzw. hinter der Halbinsel Peñíscola. Die Wolken verbergen leicht die Sonne und ergeben ein schönes Lichtschauspiel. Gewitterwolken in den Bergen von Peñíscola und am Strand sieht man Möven
    3 Punkte
  15. Ich glaube die Aufteilung der Wohnung hängt auch mit dem Alter und der Beziehungslänge zusammen. In meiner Jugendzeit reichte für frisch verliebe ein Zimmer und ein Bett und eine gemeinsame Badewanne. Später wurde die Wohnung und das Bett größer, konnte nicht groß genug sein und es mussten zwei Badezimmer her. Heute als Rentner denk man – oh' das alles muss geputzt und geheizt werden und die Wohnung könnte wieder kleiner sein.
    3 Punkte
  16. Hallo, nach zwei Tagen bei unserer Tochter in Stuttgart und einem Tag in Freiburg haben wir die rund 950 km durch Frankreich in einem Tag durchgezogen. Frankreich ist ein schreckliches Land: An einer Autobahntankstelle hatten wir z. B. ein Problem mit einer nicht schließenden Wagentür, zufällig kam ein Polizeiwagen mit vier Polizisten drin vorbei. Vier Stück!, da sollte doch wohl wenigstens einer eine Fremdsprache sprechen? "Sprechen Sie Deutsch?" "Non." "Do you speak English?" "Non." "¿Habla español?" "Non." Nach japanisch habe ich erst gar nicht mehr gefragt. :- ) Mein Französisch reicht aber kaum weiter als bis "la porte de l'auto ne ferme pas". Kurz vor der Grenze hatten wir ein Mautproblem: der Automat mochte meine Bankkarte nicht. War das ein Drama, bis das geklärt war! Kurz nach der Grenze auf spanischem Boden wieder Ärger mit einem Maut-Automaten, dieser wollte meine Münzen nicht. Aber – das Problem war ruck-zuck gelöst: Echt intelligente Leute, diese Katalonen, sprechen alle fließend Spanisch! Den ersten Tag haben wir in Figueres verbracht, Dalí-Museum. Zwar sind weder ich noch meine Frau Dalí-Fans, eher das Gegenteil. Sie wollte überhaupt nicht hin, aber ich habe gesagt, wenn wir da schon an seinem Geburtsort vorbeikommen, will ich das doch sehen. Und im Nachhinein bereuen wir es beide nicht: Das Gesamtwerk zu sehen ist doch eindrucksvoll und relativiert bestehende Vorurteile. Beeindruckend ist auch der Fleiß Dalís: Es gibt wahnsinnig viele Werke von ihm zu sehen, aber wie ich las, ist ein Museum in Florida noch größer und enthält noch mehr Werke. Nachstehend einige Fotos. Das Gebäude besteht aus einem antiken Teil, dem ehemaligen Theater von Figueres, das im Bürgerkrieg zerstört und unter Beteiligung von Dalí wiederauf- und für den neuen Zweck umgebaut wurde – und einem surrealistischen Neubau – daligemäß halt. Er ist übrigens auch darin begraben. Grüße Chicharrero
    3 Punkte
  17. Jede Person die eine deutsche gesetzliche Rente erhält oder in Spanien dem Sozialversicherungssystem angehört, gehört auch der spanischen Pflegeversicherung an. Diese Versicherung ist staatlich und es müssen keine Beiträge bezahlt werden. Die spanischen Pflegeheime sind meistens halbstaatlich und der Standard ist wie in Deutschland. Die Negativberichte, die man schon einmal über spanische Pflegeheime liest, komme daher, dass auch nicht lizenzierte Pflegeheime oder Pflegeplätze illegal angeboten werden. Es gibt aber auch die häusliche Pflege in Spanien. Entscheidet sich ein deutscher Rentner in Spanien für die häusliche Pflege, dann kann er sich praktisch wählen, ob Er oder Sie die deutsche oder die spanische Pflegeversicherung in Anspruch nehmen möchte. Ich habe mich für das deutsche Pflegegeld entschieden; die anderen Dinge die ein Pflegebedürftiger benötigt (wie Rollator, Rollstuhl oder andere Sachen) stellt die spanische Krankenversicherung. Das Pflegegeld bei der deutschen Pflegeversicherung richtet sich nach der Einstufung, so ist es auch in Spanien. Bei meiner lieben Frau ist das etwas anders, denn sie bekommt nicht nur eine deutsche Rente, sondern auch eine spanische Rente. Daher gehört sie "nur" dem spanischen Sozialsystem an; sie braucht daher auch keine Krankenkassenbeiträge von ihrer deutschen Rente zahlen, hat aber auch "nur" Anspruch auf die spanische Pflegeversicherung. Achtung! Wer mindestens ein Jahr in Spanien Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, gehört in Spanien dem Sozialversicherungssystem an. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
    2 Punkte
  18. baufred

    Info Eckchen Andalusien

    ... viele Infos von deutschen Residente und NoResidenten bestehen mangels Sprachkenntnisse und fehlendem Rückgriff auf die originalen spanischen Infoquellen nur aus Halbwissen und punktuellen Erfahrungen ohne die komplexen Regularien hier in Spanien verstanden zu haben ... Diese Problematik gab mir bereits vor mehr als 30 Jahren den erforderlichen "puñetazo en el culo" und ich habe mit Hochdruck in 4 Jahren weitestgehend perfekt in einer - von meinem damaligen Arbeitgeber bezahlten! - professionellen Sprachausbildung die spanische Sprache für ein spanische Großprojekt gelernt .... und arbeite noch heute täglich mindestens 'ne halbe Stunde an der Sprache .... So, jetzt aber noch nachstehend der Link zu einer sehr guten Info-HP der "Diputación de Alicante" mit Infomaterial für Residente und NoResidente zu allen möglichen Themen des Alltags in Spanien - hier aber alles in Deutsch: http://www.ciudadanosextranjeros.es/de/publikationen/ .... vielleicht verschafft es dir mal 'nen "Rundumschlag" zu Regelungen und Hürden für Deutsche in Spanien ...
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  19. Hallo Carola, es muss Niemand nach Deutschland zurück, wenn er in Spanien lebt und krank wird. Ich lebe seit 20 Jahren in Spanien, bin jetzt fast 70 Jahre alt und Pflegestufe 2. Hier in Spanien werde ich sterben; ich bekomme von der deutschen Pflegeversicherung (AOK) einschließlich der Verhinderungspflege über 6.000 € im Jahr. Ich bin der Meinung, dass viele Leute die in Spanien leben nach Deutschland zurück müssen, weil sie sich hier nie richtig angemeldet haben. Die Beantragung für meine Pflegekosten (bei der AOK) hat, mit dem Besuch des Gutachters, etwa vier Wochen gedauert. Allerdings ist es jetzt seit diesem Jahr in Deutschland so geregelt, dass Pflegebedürftige entweder selbst ihre Pflege finanzieren können, oder der Staat zahlt; der Rückgriff auf Kinder ist nicht mehr möglich, wenn diese unter 100.000 € netto verdienen. Daher sind wohl mehr oder weniger Pflegebedürftige geneigt doch nach Deutschland zurückzukehren. Ach - hatte ich noch vergessen: Die Dinge wie Rollator und so weiter zahlt die spanische Krankenkasse. Gut - das kann ja jeder machen wie er will, aber ich sitze hier lieber 355 Tage im Jahr auf der Terrasse, als in Deutschland hauptsächlich in einer Wohnung. Das hört sich jetzt alles sehr kompliziert an, aber es ist alles sehr einfach für gesetzlich versicherte Rentner, denn als gesetzlich versicherter Rentner (wie ich) kann ich mir sogar auswählen, wo ich mich behandeln lassen möchte. Z. B. werden mir die Medikamente (für etwa 5000 € im Monat gegen meine Leukämie) seit 14 Jahren in Spanien verschrieben; aber ich könnte auch in Deutschland meine Zähne richten lassen und den üblichen Zuschuss erhalten; was ich natürlich nicht mache, denn die Implantate sind in Spanien (auch ohne Zuschuss) noch wesentlich günstiger als in Deutschland mit Zuschuss . Es wird viel dummes Zeug von Menschen erzählt, die vor vielen Jahre nach Spanien gekommen sind, haben sich in einer billigen Krankenversicherung privat versichert und werde die jetzt ernsthaft krank. Dabei geht es mit einer gesetzlichen Krankenkasse noch wesentlich günstiger. Ich muss jetzt als Rentner (bei der AOK) etwa 35 € im Monat in Deutschland bezahlen, damit ich in Spanien und (aber auch in Deutschland) unbegrenzt versichert bin; bis hin zur Organtransplantation. Sind noch Fragen, dann schreib einfach; ich bin in dieser Richtung gut informiert. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
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  20. Danke für deinen Beitrag, wir sind da natürlich teils unterschiedlicher Meinung. Ja natürlich ist es wichtig, Katzen vor Ort zu kastrieren, die Menschen aufzuklären, die Tierheime aufzubauen. Auch damit helfen wir, wir schicken Sachspenden in Form von Futter, Einrichtungsgegenständen, Medikamenten an die jeweiligen Partnerorganisationen vor Ort, und wir helfen auch mit finanzieller Unterstützung, besonders bei Notfällen für Tierarztkosten, etc. Wilde Katzen, die in Kolonien leben werden von unseren Partnerorgas kastriert, medizinisch versorgt, wieder ausgesetzt und weiter gefüttert und versorgt. Aber wir vermitteln eben auch Tiere an Menschen, die einer Katze aus Spanien ein neues Leben schenken wollen. Vor allem ältere Tiere, schwarze Katzen, etc, die haben es doch sehr schwer in Spanien ein Zuhause zu finden. Vor allem in Andalusien, Jerez de la Frontera, wird getötet sobald die Perrera voll ist. Dieses Schicksal droht Katzen hier nicht. Und unser Verein beschränkt sich nicht nur auf Spanien, wir haben ein eigenes Katzenhaus, wir nehmen unsere "Rückläufer" wieder auf, sprich kein Tier der Tierhilfe Miezekatze wird je einen Platz in einen deutschen Tierheim besetzen wenn die Adoptanten das Tier nicht mehr wollen. Und natürlich nehmen wir auch immer wieder deutsche Notfälle auf. Und nun schreibe ich als Privatperson weiter Ich selbst habe versucht aus dem örtlichen Tierheim Katzen zu übernehmen. Katzen die in Gefangenschaft geboren wurde, den Menschen und das Leben in einen Gebäude von Anfang an kennen. Allerdings konnte ich keinen Freigang bieten, also war ich schon mal nicht geeignet. Weiter entfernte Tierheime wollten nicht vermitteln, ich wohne nicht in deren "Vermittlungsradius". Tierheime in D stellen oft Ansprüche die ein Mensch gar nicht erfüllen kann. Übrigens auch deutsche Tierheime importieren Tiere, meist Hunde, um sie dann in Deutschland zu vermitteln. Eine Katze von einen hirnlosen Vermehrer holen, der seine unkastrierten Tiere draussen herumlaufen lässt, nein Danke, das möchte ich nicht unterstützen und werde es auch nie. Ein Züchter kam für mich ebenfalls niemals in Frage und so kam ich zu meinen spanischen Amigos. Ich sehe meine Katzen übrigens nicht als Spielzeuge an, sondern als gleichberechtigte Lebewesen für die ich hier die Verantwortung übernommen habe.
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  21. Finde es zwar immer sehr schoen, wenn Leute Tiere aus dem Tierheim nehmen und nicht kaufen, habe selber immer Strassenkatzen gehabt und nun einen Hund, welchen mein Sohn vor der Toetung vor fast 9 Jahren gerettet hat, aber ich muss mal loswerden, dass das, was Ihr macht, fuer mich falsch verstande Tierliebe ist. Die Tierheime in Deutschland und anderswo sind genauso ueberfuellt, wie die hier bei uns, kann doch nicht sein, dass sich deutsche (oder andere) Touristen ihre "Spielzeuge" einfliegen lassen. Fuer mich ist Tierschutz, das Tier zu schuetzen, heisst, Gelder da einfliessen lassen, wo sie noetig sind, sprich in Erweiterung der Tierheime, Kastrationen von allem und jeden was kreucht und fleucht, Impfungen, Aufklaerung der Menschen, sprich potentiellen Tierhalten, etc - aber doch nicht von einem Land ins andere verschiffen. Erstmal vor der eigenen Haustuer saubermachen, und wenn dann Platz geschaffen wurde, Tiere aus dem Ausland holen. Es gibt wahrlich, grade fuer Katzen, genug Einrichtungen, wo keine Toetungen vorgenommen werden, grade hier in Catalunya und soweit ich weiss, werden im Baskenland auch keine Tiere getoetet. Diese Einrichtugen werden von privat unterstuetzt. Nichts fuer ungut, meine eigene persoenliche Meinung.
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  22. Während der Eisschmelze oder nach einem starken Regenfall, kann man zwischen den Provinzen Álava und Burgos, genauer in der Schlucht von del Nervión und dem Tal von Délica einem ganz besonderes Naturschauspiel beiwohnen. Dann sieht man in besonders beeindruckender Art und Weise, den größten Wasserfall Spaniens. An diesem Ort fällt das Wasser 222 Meter weit in die Tiefe. Laut Wikipedia sind es sogar 270 Meter Seit 1992 gibt es dort eine Aussichtsplattform zu der man bequem hinfahren und sich das Naturschauspiel gut ansehen kann. Salto del Nervión, la cascada más grande de España Wenn der Fluss kein Wasser führt, kann man dort auch Klettern, bzw. besser in die Tiefe abseilen. Die Höhe entspricht dabei einem 90-stöckigen Hochhaus und aufgrund der Winde und der fragilen Steinstruktur, gestaltet sich das dort eine solche Unternehmung alles andere als ungefährlich. Rappel volado en el salto del Nervión
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  23. @F.Art also was Mica schreibt bzgl. der NIE kann ich nicht bestätigen - bzgl. der Residencia hat er recht, aber die NIE kriegt man hinterher geworfen (sofern man einen Termin - Cita Previa - und die richtigen Kopien (je nach Stadt verschiedene...) dabei hat. Und nein Spanien ist nicht (bzw. muss nicht) teurer sein als Deutschland unser 130m² Haus mit 2.000m² Garten kostet 20min vom Wasser entfernt (nähe Denia) weniger als unsere 2,5 Zimmer Wohnung auf nem Dorf in Norddeutschland. Meine Krankenversicherung kostet nur 230€ statt 700€ in Deutschland - und da ist AV und RV (wenn auch mehr schlecht als recht) mit bei. Also nicht verrückt machen lassen, hier mal Urlaub machen, am besten einen IT-Home-Office Job für eine Deutsche Firma suchen und dann ausprobieren ob Spanien einem taugt. Uns gefällt es hier sehr gut - auch mit Kindern übrigens :-)
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  24. Kann man sich ja nur gluecklich schaetzen, bereits 1988 den Schritt von Hamburg nach Barcelona gemacht zu haben...Heute wuerde ich es mir mit Sicherheit noch nicht mal mehr ueberlegen, jedenfalls nicht solange ich noch voll im Arbeitsleben stehe, und davon hab ich noch 14 Jahre vor mir. Danach koennte es schon sein, dass ich mich auf eine masía verziehe und Huehner zuechte und Petersilie anpflanze - und zwar gaaaaaaaaaanz weit weg von der Grosstadt.
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  25. Ursi

    Neuer Wohnort

    Schon bald ist es soweit. Ich fahre am 12.9.2015 mit meinem Umzugsgut in Kreuzlingen weg. Vorerst in ein Ersatz Haus in Oliva Nova. Am 16.9. geht's wieder zurück in die Schweiz. Um Wohnungsabgabe etc. noch zu erledigen. Dann am 23.9.2015 werde ich voraussichtlich mit meiner Harley eine geplante Route von 2220km bis nach Oliva Nova in Angriff nehmen. Ich werde mir Zeit lassen. Denn den ersten Fixen Termin in Spanien habe ich am 6.10.2015 Da beginnt mein Spanisch Kurs. Ich freue mich. Momentan lebe ich nur noch im Chaos. Grüässli vom Bodensee Ursi
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  26. Er schreibt, dass das seine Provision ist, dass er den Betrag nicht hoch findet und begruendet die Hoehe des Betrages damit, dass er zu jeder Zeit oder allzeit bereit ist, moeglichen MIetern das Haus zu zeigen, also Vollzeit arbeitet und das alles ausserdem mit der Vermieterin abgestimmt ist. Also dass ein Makler sich die Provision selber aussuchen kann hab ich auch noch nie gehoert, Normalerweise zahlt man bei Unterschrift des Vertrages ueber einen Makler oder eine Agentur die laufende Monatsmiete, 1 Miete Kaution oder 2 wenn moebliert und 1 Miete Provision an den Makler oder die Agentur. Provisionen selbst aussuchen oder die Hoehe bestimmen geht absolut gegen die Bestimmungen des geltenden Gesetzes, das ist alles ganz klar in der L.A.U. hinterlegt.
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  27. Vor kurzem ist mir wieder einmal einer dieser falschen Freund über den Weg gelaufen, als mich eine Freundin fragte:"Warum werden in spanischen Bars "infusiones" angeboten? Gehören "Infusionen" nicht in ein Krankenhaus?" la infusión = der (Kräuter)tee, der Aufguss die Infusion = el gota a gota / el dispositivo por vía intravenosa / el suero
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  28. Hello ! (mit google translator, weil mein deutsch ist nich genug gut ) Ich freue mich, den 2. Teil der besten Video über unsere Fahrradtour in Andalusien (2012) zu präsentieren. Das Video zeigt diesen Weg: Granada - Pico Veleta (3394 m) - Granada - Guadix - Quéntar - La Calahorra - Puerto Ragua (2000 m) - Fondon - Abla - Puerto Padilla / Escúllar (2036 m) - Fondon - Tabernas desert - Tabernas - Velefique - Tetica de Bacares (2080 m) - Almeria ( ... und von hier radfahren entlang am Meer) - Castell de Ferro - Nerja - Malaga Dieser Teil : nicht nur Berge, sondern Wüste, Meer und Berge See können zu sehen Viel Spaß mit dem Video! Gabor www.facebook.com/cycling.high -------- In English: I'm pleased to present the 2nd part of the best of video about our bicycle tour in Andalusia (2012). The video shows this route: Granada - Pico Veleta (3394 m) - Granada - Guadix - Quéntar - La Calahorra - Puerto Ragua (2000 m) - Fondon - Abla - Puerto Padilla / Escúllar (2036 m) - Fondon - Tabernas desert - Tabernas - Velefique - Tetica de Bacares (2080 m) - Almeria (and from here cycling the Costal de Sol ) - Castell de Ferro - Nerja - Malaga This part is not only about mountains, but desert, sea and mountain lake can be seen too Have pleasure with the video !
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  29. ... merkt ihr denn nicht ?: > es wird "getrollt" ... abgehakt und lasst ihn ziehen ...
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  30. Ich weiß, dass da ein paar andere Leute, mit gehobenen Bildungs- bzw. Schulnieveau, hier ihre Schwierigkeit an diesem Punkt hatten. Wollte halt sehen, ob ich hier wirklich so blöd bin oder ob andere auch in die Falle tappen. Später sah ich, dass auch zahlreiche andere im Netz darüber beklagten. Sicher muss man im Netz aufpassen, aber das spricht ja nicht den ein oder anderen Anbieter davon frei, hier solche Fallen aufzubauen. Die Argumentation, man solle Kritik sein lassen und statt dessen auf etwas anderes auszuweichen, war noch nie gut. So etwas wollen wir hier doch erst gar nicht weiter vertiefen. Ich fliege mir Ryanair nach Spanien, weil es vom Preis und den Örtlichkeiten her passt. Daher fliege ich auch öfters mit diese Gesellschaft und werde es auch in Zukunft so halten. Somit fallen mir öfters Fehler und Sonstiges auf, über die ich schreiben kann und auch werde. Auch finde ich den Terminus Ryanairbashing nicht treffend, denn die Airline steht ja nicht zu unrecht in der Kritik. Und wenn das Aufdecken von Missständen dazu führt, dass der Gast fairer behandelt wird oder das Personal vernünftige Arbeitsbedingungen erhält, dann kann ich daran nicht negatives erkennen.
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  32. Tiza

    Europawahlen in Spanien

    Politiker haben doch guten, sowie direkten Kontakt mit dem Volk. Sage keiner NEIN. Es ist leicht verständlich, das die mündliche Kommunikation leidet. Die Abschottung (im Asyl lebend) schreiben der Sicherheitsdienst und leider auch das Protokoll vor. Von der zwangsläufig dadurch liegengebliebenen Arbeit. Entstanden Belastungen, geringfügiger Entschädigung...Die Infos haben Datenschutz, dauert eben die Weitergabe a.G gesetzlicher Einschränkungen. Da ist doch eine Entschuldigung angenommen. Eigentlich unverständlich. Im lebenswerten Alltag bei Kaffee und Kuchen, hört man es schon seit langer Zeit. Die Zeitverträge für Laborbereiche in Spanien haben enorm zugenommen. Dazu wird auch die Hilfe von Subventionen und Korruption wird nicht mehr in Frage gestellt. Der Aufgabenbereich ist klar definiert. Die Einheit von vier Stäbchen von Yersinia pestis, in Verbindung mit residenter Abneigung von Antibiotika. Mit einseitigem Ziel …… gegen "Politiker" die das Ziel haben, durch ihr …….
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  33. Aufi geht's http://www.focus.de/politik/ausland/eu/diaetengesetz-macht-s-moeglich-deutsche-eu-abgeordnete-freuen-sich-auf-gehaltserhoehung_id_3862119.html
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  34. Moix, für dieses traurige aber wahre Fazit bekommst Du von mir einen Orden. Leider, leider beobachte ich auch seit nunmehr 12 Jahren wie das Kleid der Natur immer schäbiger und die Menschheit immer blöder wird. Während ich mich abmühe und das Unkraut aus dem harten Lehmboden mit meinen Händen ziehe, spritzen für Nachbarn um mich herum soviel Gift dass für die nächsten 20 Jahre kein noch so robustes Kraut überleben wird.
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  35. Gast

    Wie ich zu meinem Hund kam !

    Nachdem alle Tierheime, sowohl in Spanien als auch in DE als allen Nähten platzen und dankbar wären wenn Tiere in gute Hände kommen, finde ich es sowieso befremdlich, dass immer noch Tiere bei einem Züchter gekauft werden müssen. Aber jedem das Seine.
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  36. ...denn haette ich eine Dachterrasse, waere jetzt der Moment gekommen, so ein Ding zu installieren. http://www.cadenaser.com/sociedad/articulo/via-libre-expropiacion-azoteas-instalar-antenas-telefonia/csrcsrpor/20140507csrcsrsoc_1/Tes/?ssm=14092012-Ser-rs-1-Fb
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  37. Gast

    Rechte Männer / Frauen in Spanien :S

    Seltsam? Für mich eher befremdlich. Ich würde mir einen anderen Typen suchen :-)
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  38. Für mich ist es ganz klar und normal das jemand der nicht viel im Geldbeutel hat schaut das er möglichst günstig einkaufen kann. Und von den Leuten die wenig verdienen, oder auch gar nichts, gibt es ja nun leider auch immer mehr. Was mich allerdings etwas verstört ist die Haltung derer die nun wirklich nicht auf den Pfennig schauen müßten. Ich habe sehr viele wirklich wohlhabende Kunden und muss sagen das bei vielen von denen der Slogan, " Geiz ist geil " irgendwo massiv hängen geblieben ist. Wenn man die früher unter einander so hat reden hören, so haben die sich gegenseitig versucht darin zu übertreffen wer doch die tollsten und teuersten Sachen gekauft hat und das man sich dann doch sogar den eigenen Mechaniker zum Ölwechsel hat aus Stuttgardt einfliegen lassen... In der letzten Zeit geht es da bei vielen komplett in die andere Richtung, da wird darum gewetteifert wer den Poolboy am meisten runtergehandelt hat. Oder wo und wie man doch die hohe Arbeitslosigkeit für sich ausnutzen kann indem man feilscht bis zur Unverschämtheit. So etwas hat in der letzten Woche ein langjähriger Kunde von mir bei mir versucht. Der hat mir ganz klar ins Gesicht gesagt das ich es mir hätte sparen können so ein ausführliches Angebot zu schreiben. Als ich ihn fragte weshalb, sagte er das ich mit der Hälfte des Preises zufrieden sein muss oder er lässt seine Fassade von den armen Schluckern machen die hier morgens immer auf dem " Malocherstrich " auf Arbeit warten. Er meinte dann noch ganz Stolz das er da nicht mehr wie 30 € am Tag pro Kopf zahlt und das die damit auch Zufrieden sind wenn sie überhaupt was bekommen. Als ich sein großzügiges Angebot dann doch dankend abgelehnt habe meinte er noch das man mit Arroganz im Leben nicht weit kommt.... Bevor meine Hände Zeit hatten sich zu verselbstständigen bin ich dann lieber schnell gegangen.
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  39. Gast

    Was ist das für ein Baum?

    Ich habe diesen Baum auch schon unzählige Male hier in Spanien gesehen, mich aber noch nie um den Namen gekümmert; Asche auf mein Maupt. Aber jetzt habe ich mal gegoogelt und demnach soll es sich um eine "Araucaria heterophylla" aus Neuseeland handeln, im Volksmund auch Norfolk-Tanne genannt, hihihi. Witzig, was für "ausländische Schmarotzer" hier unsere Flora bevölkern, nicht wahr? Frohe Ostern an alle und fröhliches Eiersuchen, egal unter welchem Baum oder Busch, muhahaha.
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  40. ... für Laien jedweder Art sind die Gründe von Gartenfee nachvollziehbar und auch völlig in Ordnung. Ich sehe das Ganze aus einer völlig anderen Richtung, handle aber ebenso: die Großhandelsketten zerstören örtl. Infrastrukturen mit ihrer relativ agressiven Preispolitik, heißt, der lokale Einzelhandel verschwindet in der Versenkung und die Großen dominieren ... und bestimmen letztlich die Preise - aber, wenn sie mal Pleite gehen >> siehe z.B. kürzlich die Baumarktkette Bahrs, dann fehlt der Einzelhandel und der Kunde hat extrem lange Wege ... also, dort wo es funktioniert und Preisunterschiede nur marginal sind, immer den Einzelhandel vorziehen, denn der ist dann für den Kunden immer noch vor Ort, wenn die Großen sich mal wieder in "Luft" auflösen ...
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  41. Lieber Joaquin ... du sprichst mir aus dem Herzen. Ergänzend hierzu - ich habe noch nie ein Volk kennen lernen dürfen, was so herzlich und liebenswert ist, wie die Spanier. Und nein, ich sehe es bestimmt nicht durch die rosa Brille. Es sind vielmehr die Erfahrungen aus dem Alltag.
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  42. Einen oder zwei so dominierende wie Immobilienscout oder Immonet scheint es nicht zu geben. Nach meinem Eindruck haben aber enalquiler.com tucasa.com fotocasa.es die meisten Objekte im Angebot. Diese beiden segundamano.es milanuncios.com sind allgemeine Anzeigenseiten, wo du genauso gut nach Autos, Kleidung oder Hausrat suchen kannst. Aus der Liste rausnehmen kannst du gratum.com, der bietet nur in Teneriffa an. Grüße Chicharrero
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  43. Warum wird einem denn hier buchstäblich jedes Wort im Mund umgedreht? Wer sagte denn was von Mode? Diese jungen Menschen protestierten gegen die Wegwerfgesellschaft. Wenn Menschen in Spanien ihr Essen aus dem Container holen müssen, müßten sie doppelt vor den Kopf gestoßen sein wenn Kinder Schinken werfen. Die ist laut Bebilderung kein Kinderspiel sondern die Kleinen Messen sich im Beisein von Erwachsenen, auch Oma's. Und das Wort Tradition rechtfertigt nicht alles und jedes, Vieles ist heute überholt nur wer auf der Stelle tritt kommt nicht weiter. Ich geb's auf. Macht Euer Kultur und Traditionsgehabe alleine. Wer nicht Deiner Meinung ist wird zerrupft und dazu hab ich keine Lust! Das war's von meiner Seite. Tschüss!
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  44. Gast

    Leche de coco

    Bruny, hier kannst Du Dir die Läden des SuperValu in Deiner Nähe suchen. Zu dieser Supermarktkette gehören auch Läden wie Dialprix und Dicost. Der nächste SuperValu von Benferri aus gesehen ist in 03179 Formentera del Segura, Avenida Reina Sofía s/n, Tel: 966 792 550, Öffnungszeiten Montag bis Samstag von 9 bis 21 Uhr. Hier kannst Du Dir sogar eine Anreiseroute mit Hilfe von Google-Maps anzeigen lassen, Du musst nur noch Deine Startadresse eingeben. :-) Wenn Du nach Montesinos fährst, bist Du ja schon fast da; Formentera del Segura liegt bei Rojales, dort gibt es auch noch einen SuperValu. Eigentlich bist Du dann schon fast in der Urbanisation La Marina, dort haben wir gleich zwei von den Supermärkten. Sollte es Dich so weit zur Küste verschlagen, falls die Anreisebeschreibung von Google-Maps nicht stimmt oder die Märkte in Formentera und Rojales die Kokosmilch nicht führen, lade ich Dich zur Entschädigung zu einem cafesito ein. Immerhin kam dann ja der (falsche) Tipp von mir... (War es auch wirklich der SuperValu, den ich meine...? )
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  45. Wenn man selbst durch eine so kleine Stadt wie Benicarló durch die Gegend zieht, trifft man auf das ein oder andere, was Spanien so im kleinen ausmacht. Einige dieser Dinge sind noch Nachwirkungen der Vergangenheit und andere immer noch fester Bestandteil des dortigen Lebens. Ein weißer Seat 127 in Benicarló. Dieses Fahrzeug war der Nachfolger des Seat 850 und Vorgänger des Seat Fura. Er wurde in den Jahren 1972–1982 produziert und hatten bei einem 4 Gang-Getribe, zwischen 34,5 kW / 47 PS bei einem 903 cm³ Hubraum und später 38 kW / 52 PS bei einem Hubraum von 1010 cm³. Damit schaffte er in der ersten Version 140 km/h und in der zweiten Version bis zu 145 km/h. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6836-weißer-seat-127-dreitürer-in-benicarló/ Das Vespacar des italienischen Herstellers Piaggio auf diesem Bild ist ein Ape 50 und damit das kleinste Modell aus der Ape-Familie. as Fahrzeug hat einen 50-cm³-Einzylinder-Zweitaktmotor bei 1,8 kW / 3 PS. Damit erreicht er knapp 40 km/h und kann eine Nutzlast von 200 kg transportieren. Auf drei Rädern fährt es scih wie eine Vespa, nur das man dabei eine Fahrerkabine hat und Sachen transportieren kann. Sehr nützlich bei engen Straßen, da das Fahrzeug schmal und ebenso wendig ist. Gezählt wird es zu den Kleintransportern http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6837-ape-50-vespacar-von-piaggio-in-benicarló/ Diese Leute, entscheiden sich mal Spontan ihren Picknick auf dem Bürgersteig am Stand von Benicarló zu veranstalten. Also Kofferraum auf, Stühle und Tisch dort aufgebaut und schon kann das Essen los gehen. Im Hintergrund sieht man Vinaroz. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6838-picknick-auf-dem-bürgersteig-am-stand-von-benicarló/ Gar nicht mal so selten, trifft man auf Gärten, deren Rasen ordentlich kurz geschnitten ist, fast so penibel, wie ein englischer Rasen. Ein Wachhund bewacht energisch sein Territorium, das Haus seines Herrschen. Wo in der Stadt die Hunde in der Regel gut abgerichtet und ungefährlich sind, sollte man vor den Wachhunden in den Häusern abseits der Orte und auf den Fincas, eine gebührenden Respekt haben. Katzen sind auch in Spanien entweder scheu oder absolut zutraulich. Wie man hier sehen kann, hätte man diese ohne Bedenken mitnehmen können.
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  46. Das hier gilt als ein leicht zu bereitenes Gericht, auch in der Weihnachtszeit. Selbst ich würde es hinkriegen: Hühnerfleisch(Pollo) wie im Video zurechtschneiden und in den Backofen zusammen mit den Beilagen: Reis, Champignos, Möhren, Sherry, Olivenöl, Salz, etwas Knoblauch, Zucchini, ich würde etwas Weiswein dazu tun. Klingt einfach, oder ? wie es geht sieht man im video was weiter unten zu finden ist. Ist in Spanisch aber man sieht ja die Aktionen http://sabiasqueconsejos.com/?p=625
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  47. Jeder hat ja so seine Träume und das muß auch so sein. Mir hat mal jemand gesagt:"Wer keine Träume hat, lebt eigentlich schon nicht mehr." Ich finde dieser jemand hat recht! Und jeder hat auch seine Wünsche, Gesundheit, gute Arbeit, ein schönes Leben,kein Krieg und und und................ Dann gibt es noch die anderen Wünsche, die eigentlich nebensächlichen, die einen aber nicht mehr loslassen. Seit mein Mann und ich uns kennen haben wir so einen Wunsch. Und das ist schon verdammt lange her! Die Familie wußte es, Freunde, Bekannte und auch nachher unsere Kinder. Na ja, "macht ihr mal" hieß es dann und ich denke viele haben auch gedacht "diese Spinner". Gesprochen haben wir oft darüber, aber man muß es auch umsetzen. Was ja bekanntlich nicht immer leicht und einfach ist. Als wir noch sehr jung waren, hätten wir gekonnt, sogar Arbeit gehabt. Aber leider haben wir da den Anschluß verpaßt. Sollte halt noch nicht sein, aber geredet über unseren verpaßten Anschluß haben wir mehr als genug!!!! Kind gekommen, kleines Haus gekauft, gut bezahlter Job. Zweites Kind gekommen, größeres Haus gekauft und unsere Mütter zogen bei uns ein. Wir konnten soetwas nicht alles aufgeben, die Zeit war noch nicht reif! Aber losgelassen hat uns unser Wunschgedanke nie. Schicksalsschläge wie sie überall vorkommen, Unvorbereitet und Erbarmungslos haben uns dann lange nicht daran denken lassen. Aber irgendwann ist er wieder da und läßt einem von neuem nicht los. Warum ich das geschrieben habe: "Ich wollte Euch eine kleine Einsicht geben in mein Leben." (Ist sicher bei vielen so) "Und natürlich Euch auch etwas neugierig machen." Ich wünsche Euch @ eine gute Nacht bis die Tage
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  48. Ich habe heute einen ausgiebigen Gartenspaziergang unternommen und für euch einige Pflanzen welche hier an der Costa Blanca und auch in anderen Gegenden Spaniens so wachsen aufgenommen . Denke die Meisten davon kennt Jeder... Wenn es euch gefällt sind noch ein paar Pflanzen zum einstellen vorhanden ;-)) Liebe Grüße von Julchen
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  49. Da ich in beiden Ländern lebe, kann ich den Irrsinn der im Moment passiert auch von beiden Seiten beurteilen. Sie vermitteln unter anderem Fachkräfte im Handwerk. Sorry, aber hier muß ich leider ganz deutlich werden. Es gibt wohl keinen anderen europäischen Handwerker der besser ausgebildet ist als der deutsche Handwerker. Schließlich muß er sein Handwerk, bedingt durch das duale Ausbildungssystem 3 Jahre lang lernen. Ich glaube nicht, dass wir hier Ersatz aus dem Ausland brauchen. Aber ich kann sehr wohl sehen, dass große Firmen wie Siemens um nur eine zu nehmen, ganze Sparten vorübergehend schließt, dann muß auch keine Abfindung bezahlt werden, um dann hinterher die gleiche Sparte wieder zu öffnen, mit einem geringfügig anderen Namen und die alten Posten werden mit Billigstkräften aus dem Ausland besetzt. Und das finde ich nicht fair, weder für den deutschen Mitarbeiter noch für den ausländischen. Und dagegen müssen und werden wir uns hier vor Ort zur Wehr setzen. In der Gastronomie ist es das gleiche Problem. Die Restaurants die auf billig Kräfte setzen bleiben leer, weil der Gast einen Anspruch hat und dazu gehört auch, dass er verstanden wird. Ich habe Mitgefühl mit allen arbeitssuchenden Menschen und ich habe noch mehr Mitgefühl mit denen die sich als Billiglöhner verheizen lassen müssen. Bevor Billigkräfte in andere Länder geführt werden, sollte man vor Ort darüber nachdenken was anders gemacht werden kann und muß. Vielleich muß auch die eigene Regierung unter Druck gesetzt werden damit sie verstehen.
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  50. Anette, nichts fuer ungut, aber mit einem gesicherten Einkommen, selbst wenn es nur eine kleine Rente ist, lebt es sich auf alle Faelle sicherer als mit nichts - und wenn hier in Spanien das Arbeitslosengeld auslaueft ist es genau das, was man bekommt - nichts. Man kann nicht von sich selber auf ein gesamtes Land mit 48 Mio. Einwohnern zaehlen und die Statistiken hier luegen nicht, und wenn sie es tun, dann in die Richtung, die die Regierung interessiert. Sicher ist es ein schoenes Land, mein Land seit fast 25 Jahren, aber blauauegig sollte man nicht sein und "wem es hier nicht gefaellt, der soll doch dahin zurueckgehen, von wo er gekommen ist", ist ein bisschen ungluecklich formuliert, soll Leute geben, die hier ihr ganzes Leben haben, die weder einfach so zurueckgehen koennen - noch es wollen und gesunde Kritik an dem Land, in dem man lebt und Steuern zahlt, sollte niemand mit jammern oder meckern verwechseln.
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